Bellwald Architekten AG
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AZW Winterthur

Einbau von neuen Zwischenböden.

Das Ausbildungszentrum Winterthur bildet Polymechaniker, Anlage- und Apparatebauer aus. Das zeitgemässe Ausbildungskonzept ist sehr erfolgreich und es müssen in der Werkhalle Gebäude 50 auf dem Sulzerareal neue Zwischenböden eingebaut werden, um den Platzbedarf zu decken.

Projektstand: Ausgeführt

Auftraggeber: Ausbildungszentrum Winterthur

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Mechanikerwerkstatt

Seit mehr als 40 Jahren bildet die Firma Sulzer Mechanikerlehrlinge in der eigenen Werkstatt aus. Anfang 2002 wird der Verein azw - Ausbildungszentrum Winterthur gegründet. Im Ausbildungszentrum geniessen Mechanikerlehrlinge eine zweijährige Grundausbildung, bevor sie wieder zurück in die Lehrfirma gehen. Das Gebäude 50 auf dem Sulzerareal wurde 1905 als Radiatorengiesserei erstellt. Nach verschiedenen betrieblichen Um- und Anbauten wurde 1950 die Giesserei aufgehoben und die Lehrwerkstätte errichtet. Mit der Gründung des Vereins wurde das Ziel definiert, das Gebäude erneut zu verändern, um die bisher auswärts gelagerten Bereiche Konstrukteurschule und Administration zusammen mit der Werkstatt unter dem gleichen Dach zu vereinen.

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Tausendstelmillimeter

Für die Räume der Administration wurden die bereits vorhandenen kleinteiligen Raumstrukturen umgebaut und erweitert. Die Werkstatt und die Nebenräume werden den neuen Anforderungen angepasst. Der Neubau für die Schulungsräume präsentiert sich als autonomer Körper, der in die Werkstatt integriert ist. Die glatte Aluminiumfassade und die
klaren, grossen Fensteröffnungen erinnern an ein überdimensioniertes Werkstück. Hinter der Fassade sind die Büros der Ausbildner und die Schulungsräume eingebaut. Der vorhandene Stützenraster wird für die Tragstruktur des Neubaus angepasst.

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Kompressor versus Drehbank

Die grössten Herausforderungen bei der Realisierung waren die enorm kurze Bauzeit von nur gerade fünf Monaten und die Umstände, die Umbauarbeiten bei laufendem Lehrbetrieb durchzuführen. Dies bedingte einen sehr grossen logistischen Aufwand, welcher zusätzlich durch die fast täglich neu zu lösenden Fragen des Umbaus einer alten Bausubstanz erschwert wurde. Die Arbeiten konnten innerhalb des gesetzten Rahmens abgewickelt und der Schulbetrieb im Herbst 2002 wieder aufgenommen werden.

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